Nachhaltigkeit & lebenszyklusorientierte Gebäude – 29.04.2016

Datum: 
Freitag, 29.04.2016

Das Büro Donner möchte die Welt mit hervor­ragenden techni­schen Gebäude­aus­rüstun­gen etwas bes­ser machen. Daher sind wir begeis­tert, wenn unsere Bau­herrn und alle am Pro­jekt beteilig­ten Archi­tekten, Inge­nieure und Fach­planer diese Hal­tung teilen. Gemein­sam nähern wir uns damit unse­rem An­spruch auf Nach­haltig­keit.

Der Weg zum nach­halti­gen Gebäude führt heute nur noch über opti­mierte Pla­nungs­pro­zesse mit früh­zeiti­ger Ein­bin­dung aller am Pla­nungs­pro­zess betei­lig­ten Fach­bereiche (inte­grale Pla­nungs­pro­zesse). Dabei erar­bei­ten alle am Pla­nungs­pro­zess Betei­lig­ten simul­tan und fach­über­greifend die jeweils inno­vativste und nach­haltigste Lösung. Eine inte­grale Pla­nung kann den gesam­ten Lebens­zyklus des Gebäu­des umfas­send dar­stellen und dabei alle Aspekte der Nach­haltig­keit berück­sich­tigen.

Die 3 Säulen für die Planung nach­hal­tiger Gebäude:

  • Die öko­nomi­sche Säule ver­langt eine Kosten­opti­mie­rung bezo­gen auf die Bestands­dauer des Gebäu­des.
  • Die öko­logische Säule erwar­tet ressourcen­mini­mierte Lösungen.
  • Die soziale Säule fordert von uns, mit unse­ren Gebäu­den und techni­schen Ein­rich­tungen die Benutzer und Betrach­ter zufriede­ner zu machen und die betroffe­nen urba­nen Struk­turen zu ver­bessern.

Daraus ergibt sich ein kom­plexes Anfor­derungs­profil an die Planer. Bei der Heinz A. Donner Pla­nungs GmbH für Haus­technik wird dies in enger Zusam­men­arbeit mit allen Fach­diszi­plinen prakti­ziert. Als ver­ant­wor­tungs­bewuss­ter Fach­planer ver­fol­gen wir diesen Pro­zess in unse­rem Büro und stehen Neue­rungen jeder­zeit aufge­schlossen gegen­über.

  • Wer ein nach­haltiges Gebäude mit­gestal­ten möchte, muss den Gebäude-­Lebens­zyklus in der Pla­nung berück­sich­tigen.
  • Wer den Gebäude-­Lebens­zyklus berück­sichti­gen möchte, muss das Gebäude inter­diszi­plinär planen.
  • Wer ein Gebäude inte­gral plant, muss über geeig­nete Pla­nungs­instru­mente ver­fügen, die so­wohl den Errich­tungs­pro­zess als auch den Betrieb opti­mal unter­stützen.

Bau­herrn denken immer mehr zukunfts­orientiert und lang­fristig, denn ihnen ist bewusst, dass der größte Kosten­faktor ihres Gebäu­des im Unter­halt und nicht in der Pla­nungs- und Bau­phase gebun­den ist. Längst ist bekannt, dass Para­meter und Kosten­treiber für Sanie­rung, Um- oder Rück­bau bzw. Betrieb des Gebäu­des in der Früh­phase des Lebens­zyklus bestimmt wer­den.

Bau­herrn mit einem Planungs­team ihres Ver­trauens müssen wäh­rend der Bedarfs­erhe­bung und bei den ersten Pla­nungs­ent­schei­dun­gen die Weichen zur Gesamt­kosten­reduk­tion des Gebäu­des stellen. Regel­mäßig trifft es immer wieder zu, dass sich eine inte­grale und nach­haltige Gebäude­konzep­tion in der Projekt­früh­phase nach relativ kurzer Betriebs­zeit wirt­schaft­lich sehr posi­tiv dar­stellt. Die lang­fristige Flexi­bilität und Vermark­tungs­fähigkeit der Immo­bilie und damit die Wert­sicherung der Investi­tion fin­det nur im inte­gra­len und nach­halti­gen Pla­nungs­pro­zess eine ent­spre­chende Berück­sichti­gung.

Die inte­grale und nach­haltige Pla­nung ist auf­grund der inter­diszi­plinä­ren Quali­täts­siche­rung geeig­net, Ent­schei­dungen in der frühen Projekt­phase umfas­send zu opti­mieren. Sie ist damit die Grund­lage für den lang­fristi­gen Projekt­erfolg. Wer­den dem Vor­haben im additiv-­sequen­ziel­len Pla­nungs­prozess wesent­liche Informa­tionen durch die einzel­nen Fach­bereiche nach­einan­der ange­fügt, erfolgt dies im inte­gralen Pla­nungs­prozess simul­tan bei stän­diger Über­prüfung durch die ande­ren Betei­ligten. Die anzu­streben­den Nutzungs- und Betriebs­quali­täten finden früh­zeitig, umfas­send und effi­zient Berück­sichti­gung. So wird eine für den Auf­trag­geber opti­male Lösung erreicht und bleibt keine Vision.

Da wir die nach­haltige Pla­nung prakti­zieren und weiter­entwickeln, ist die Schaf­fung lebens­zyklus­orien­tierter Gebäude ein wich­tiger Teil der Büro-Philo­sophie. Eine ganz­heit­liche, nach­haltige und inte­grale Betracht­ungs­weise ist anfangs sicher mit einem höheren Au­fwand ver­bunden, zahlt sich aller­dings lang­fristig für alle Pro­jekt­beteilig­ten aus.